“Als der Krieg in der Ukraine begann, veränderte sich mein Leben von einem Moment auf den anderen. Alles Vertraute wurde unsicher, und gemeinsam mit meinen Kindern musste ich mein Zuhause, meine Arbeit und mein bisheriges Leben zurücklassen. Es herrschten Angst, Ungewissheit und Sorge um die Zukunft.
Als ich nach Deutschland kam, war ich verwirrt und verängstigt. Ich musste ganz von vorne anfangen, durfte mir aber keine Schwäche erlauben, da ich Verantwortung für meine drei Kinder trage.
In der Ukraine war ich Lehrerin, deshalb war es mir sehr wichtig, wieder im pädagogischen Bereich zu arbeiten. Ich hatte großes Glück, Teil des Jumpers-Teams zu werden — ein Ort, an dem man täglich Unterstützung, Verständnis und ein Gefühl von Zugehörigkeit erlebt.
Meine Kolleginnen und Kollegen wurden für mich zu einer echten Stütze. Dank ihnen habe ich mich nie als „fremd“ gefühlt. Sowohl im täglichen Leben als auch im Arbeitsalltag begegneten mir Menschen, die mir mit Offenheit und Herzlichkeit zur Seite stehen.
Der Krieg hat mir vieles genommen, aber in Deutschland habe ich Unterstützung, neue Perspektiven und den Glauben gefunden, dass auch nach den schwersten Zeiten ein Neuanfang möglich ist.”