Herbstferienaktionen in Salzgitter

Um 7 Uhr aufstehen, frühstücken und Ranzen packen, dann von 8-13 Uhr Stillsitzen und Lernen. Nach der Schule müssen dann noch die Hausaufgaben erledigt werden. Das ganze fünf mal die Woche… Um so schöner ist es doch, wenn man in den Herbstferien mal zwei Wochen gar nicht über Mathehausaufgaben und Diktate nachdenken muss.

Und noch viel toller ist es doch, wenn man in den Ferien mal etwas ganz anderes unternimmt, was im normalen Alltag gar keinen Platz findet. Das dachten wir uns als Jumpers-Team auch! Bei uns gab es in beiden Ferienwochen ein buntes und abwechslungsreiches Ferienprogramm. Von Eislaufen über Schmuckwerkstadt bis zu einer Fahrradtour war für jeden Geschmack die passende Aktivität dabei. Viele Kinder haben von zu Hause aus eigentlich keine Möglichkeiten an solchen Aktivitäten teilzunehmen.

Ein besonders eislaufbegeistertes Mädchen erzählte, dass sie in ihrem Leben erst dreimal Eislaufen war. Alle drei Male war sie mit Jumpers gegangen. Ein großes Highlight war außerdem unser Besuch im “Hally Gally”, einem sehr beliebten Indoorspielplatz in Salzgitter. Unsere Kinder feiern das “Hally Gally” so sehr, dass sie bei unserem Besuch bestimmt mehr als die Hälfte der Besucher ausmachten. Wir waren mit fast 50 Kindern dort. Die Herbstferien waren wirklich eine tolle, gesegnete Zeit, in der die Kinder einfach mal den Kopf freikriegen und richtig Spaß haben konnten.

Gott sei Dank gibt es Jumpers! 🙂

„Du bist gut!“

Die Koffer gepackt, die Autos geladen und so machten wir uns mit 19 Teilnehmern auf zu unserer diesjährigen Sommerfreizeit. Das Ziel: Haus Wohldenberg bei Holle. Die Stimmung war sehr gut, das Gelände und die Zimmer schön ausgestattet und das Buffet reichhaltig bestückt, dem Erfolg der Freizeit stand also nichts im Weg. 

Und so bunt war dann auch unser Programm, es galt gemeinsam viele Teamchallenges zu lösen, knapp 10m einen Baum zu erklimmen und beim Bogenschießen ins Schwarze zu treffen (oder war es das Rote?). Ein paar Pfeile, die übers Ziel hinausgeschossen sind, blieben auch unauffindbar im Wald zurück.  

Sehr besonders war unsere Kanutour. Als wir am Zielort die Autos geparkt haben, hat es dort unheimlich heftig geschüttet, nördlich und südlich von uns zogen Gewitter vorbei, aber auf unserer Tour haben wir nur einen kleineren Schauer abgekommen und die Sonne hat uns dann wieder getrocknet. Was für ein Geschenk des Himmels! Die 8km Tour auf der Innersten war schon eine ordentliche Herausforderung, aber alle 8 Boote haben es mit kleinen Zwischenstopps nach fast 3h ans Ziel geschafft. 

Dann gab es noch das von unserem BFDler Tobi eingebrachte Goldschmugglerspiel, trotz des Einsatzes der Spezialeinheit konnten vielen Goldbarren ins Ziel geschmuggelt werden. Unsere Kids waren mit unfassbarem Ehrgeiz und Einsatzbereitschaft dabei und sind gerannt bis kurz vor dem Umfallen. „Können wir das nochmal spielen“ war die einhellige Meinung danach… 

Die Freizeit war eigentlich voller Highlights, ein ganz besonderer Moment war für mich, als wir unsere Nachtwanderung auf den nahegelegenen Turm Wohldenberg gemacht haben. Wir standen oben auf der Plattform und konnten nach allen Richtungen in den Abendhimmel sehen, Sonnenuntergangsstimmung. Und dann haben wir unser Freizeitlied angestimmt: „Die ganze Welt soll hörn wie gut du zu uns bist…“ Wow, das war stark. Auch Detlef konnte es hören, der im etwa 1km entfernte Freizeithaus geblieben war. 

Ja, bei unseren Liedern waren die Kids voll dabei und auch bei den Andachten bei denen wir anhand von vier Farben Gottes Geschichte mit uns Menschen erklärt haben. Am Ende bekam jeder auch ein Armband mit den vier Farben, eine Bibel und eine Karte mit Eigenschaften und Talenten, die wir als Mitarbeiter in unseren Kindern sehen. Damit haben wir sie dann in den Kleingruppen gesegnet, das war sehr bewegend und ermutigend. Und so war „Du bist gut“ zum einen der Zuspruch an die Kinder und gleichzeitig eine wichtige Erkenntnis über die Güte Gottes. 

Als Gruppe sind wir richtig stark zusammengewachsen. Zum Abschied flossen jede Menge Tränen, weil wir so eine intensive Zeit hatten, und es gleichzeitig der letzte Jumperseinsatz von BFDler Tobi war und auch Florin nur noch wenige Wochen da ist. Danke allen Mitarbeiter und auch dem Deutschen Kinderhilfswerk, dass uns diese Freizeit ermöglicht hat.  

Benjamin Speitelsbach

„Jumpers sucht das Supertalent“

Schon Wochen vorher wurde geübt: Singen, Tanzen, sportliche Aktionen und dann kam der Tag. Bisher hatten wir unsere jährliche Talentshow immer bei Jumpers gemacht, für dieses Mal hatten wir die Idee, in der Elim-Gemeinde nachzufragen, ob wir dort sein könnten. Und so war es.

Gemeinsam ging es am Dienstag nach Pfingsten (10.6.) zu Fuß dann in die Elim-Gemeinde, und auf dem Weg wurden es immer mehr. Einige Eltern haben sich einladen lassen, Freunde kamen mit, und so waren es statt der angemeldeten 20 auf einmal fast 50 Leute. Wie schön!

Markus und eine Kindermoderatorin begrüßten alle, und so ging es auch sehr schnell los. Um das Eis zu brechen, haben wir Mitarbeiter dann einen „Just Dance-Beitrag“ vorgeführt – nicht ganz so synchron, aber lustig. Das tat gut, denn für viele war es ein „über den eigenen Schatten springen“, und sie haben sich getraut! Besonders eindrücklich war eines der meist eher schüchternen und stillen Mädchen, und dann fängt sie an und macht Akrobatik, Handstand, Überschlag und Spagat… Die Menge applaudiert tosend. Sie strahlt… Überhaupt war das Strahlen der Kinder so besonders. Unsere Jury (Vanessa, Detlef und Tobi) hat jedem der Kinder eine so wertvolle und ermutigende Rückmeldung gegeben. Ein sehr bewegender Moment für jedes kleine und große Talent!

Während die Jury beraten hat, gab es noch zwei richtig starke Klavierstücke und unsere Vorjahressiegerin verzauberte mit ihrer besonderen Stimme das Publikum. Zum Abschluss gab es noch einen Seiltrick, bei dem aus drei unterschiedlich langen Seilen auf einmal drei gleichlange wurden. Viele überraschte und erstaunte Ausrufe waren zu hören. Diese Veranschaulichung geht sicher auch mit den Kindern. Trotz unserer unterschiedlichen Talente sind wir in Gottes Augen alle gleichermaßen wertvoll!!!! Viele glücklich strahlende Gesichter machten sich nachher wieder auf den Weg nach Hause. Mehr Bilder davon bei Insta.

10 Jahre Jumpers Salzgitter – viele Gründe zum Feiern!

Nach monatelanger Vorbereitung war es endlich soweit. Der 10.April. Alles stand in den Startlöchern um den 10.Geburtstag von Jumpers Salzgitter zu feiern.

Unser Straßenfest hatte viel zu bieten. Mit Unterstützung von benachbarten Gemeinden und Einrichtungen haben wir ein tolles Programm für die Kinder und ihre Eltern vorbereitet.

Besonderer Besuch ist auch gekommen. Ehemalige BFDler und Projektleiter von Jumpers waren da, ebenso wie unser Oberbürgermeister Frank Klingebiel und seine Vertreter Stefan Klein und Christian Striese und viele Unterstützer und Förderer. Ein ganzes Team der TAG war auch dabei begleitet von Claudia Hoyer aus dem Vorstand der TAG unserem Partner, der uns die Räume zur Verfügung stellt und die Geburtstagstorte gebacken hat. Auch unsere niedersächsische Staatssekretärin Frau Dr. Arbogast hat uns besucht und ihr Grußwort spontan an das Geschehen angepasst. Und natürlich war auch unser Gründer Thorsten Riewesell dabei und berichtete von den Anfängen. Sie alle hoben in ihren Beiträgen hervor, wie wertvoll die Arbeit von Jumpers für unseren Stadtteil ist. Wer besonders viele begeistert hat, war Samuel Rösch, The Voice Gewinner von 2018. Mit seinen Liedern hat er alle angesprochen und berührt. Definitiv ein Highlight für manche unserer Kinder, die mir stolz ihre Autogramme zeigten.

Auch unsere Kids brachten sich mit ein. Zwei aus der ersten Generation von Jumpers-Kids in Salzgitter erzählten ihre Geschichte. Serda, die kurz vor ihrem Abschluss als Bürokauffrau steht und Luci, der früher auf dem Bolzplatz hier gekickt hat und jetzt beim HSV in der U19 spielt.

Mit einigen unserer Kids haben wir einen Tanz eingeübt, das war mein persönliches Highlight. Er lockerte die Stimmung und alle tanzten mit zu dem Lied „Dein Plan für mich,” das davon handelt, dass Gott gut ist und sein Plan auch. Die Mädels haben es so toll gemacht und wir waren begeistert.

Doch auch außerhalb des Festzeltes ging es hoch hinaus. 400 Tassen Kaffee wurden ausgeschenkt und auch die zahlreichen Kuchen, die 400 Würstchen mit Brötchen, das Popcorn und Slusheis wurden mit viel Genuss verzehrt.

Bei der Tombola war immer viel los und die Kinder freuten sich sehr über die verschiedenen coolen Spielzeuge und Geschenke. Die Bastelstation, der Schießstande, die Hüpfburg und viele weitere tolle Stände ließen den Nachmittag schnell vergehen und führten zu vielen tollen Erinnerungsfotos.

Bei der „DANKE“-station bedankten sich viele bei Jumpers und häufig mit den Worten „Danke für alles.” Aber auch, dass Jumpers wie ein Zuhause ist, konnte man lesen. Und so enden wir mit Dankbarkeit. Danke für alle Helfer. Danke dass ihr diesen Tag mitgestaltet habt, sodass er voller wunderbarer Erinnerungen ist.

Vorstellung Benjamin Salzgitter

Hallo, ich Benjamin Speitelsbach. Ich bin neu und doch nicht neu hier. Seit Januar bin ich mit einer 75% Stelle im Leitungsteam von Jumpers Salzgitter. Zuletzt war ich Pastor und kenne Jumpers im Salzgitter seit der Gründung. Ich war schon von Anfang an begeistert von dem, was Jumpers hier für Familien in diesem Stadtteil unserer Stadt anbietet und war schon bei einigen Aktionen beteiligt.

Jetzt freue ich mich darauf, direkt mitzugestalten und zu organisieren, dass Kinder weiterhin hier eine Anlaufstelle haben, wo sie willkommen sind, geschätzt und gefördert werden, Hausaufgabenhilfe bekommen, spielen können, es ein offenes Ohr für sie gibt und sie erleben, dass sie wunderbar geschaffen und von Gott geliebt sind. Das liegt mir am Herzen. „Jeder kann etwas“ hat mal jemand gesagt und das wollen wir mit den Kids entdecken.

Außerdem mache ich gerne Musik und Sport, vor allem alles, was mit einem Ball zu tun hat. Das will ich auch gerne bei Jumpers miteinbringen, dafür gibt es ja „Sport und Wort.“ Ich bin gespannt, was Gott weiter hier vorhat und freue mich, dass es auch eine Reihe von wunderbaren Mitarbeitern gibt, die auch ein Herz für unsere Jumpers-Kids haben.

Liebe lässt sich einpacken

Liebe weiterzugeben kann so einfach sein. Ein freundliches Lächeln, ein wertschätzendes Wort oder in der Vorweihnachtszeit ein Schuhkarton voller wunderbarer Geschenke für Kinder in Not. Mit „Weihnachten im Schuhkarton“ wird Liebe tatsächlich greifbar und einpackbar.

Gemeinsam mit den Lifetime-Mädels hatten wir die Gelegenheit, genau das zu erleben und Liebe weiterzugeben. Ein Schuhkarton, der normalerweise schnell im Abstellraum oder in der Mülltonne landet, verwandelte sich plötzlich in etwas ganz Kostbares. Die Mädels schrieben viele liebevolle Briefe und malten Bilder für das Kind in Not.

Jedes Kind brachte einen kleinen Beitrag von seinem Taschengeld mit, um gemeinsam den Karton zu füllen. Wir begaben uns auf Shoppingtour und machten den Kik nebenan unsicher 🙂 Eine ganz neue Perspektive: Von „Was möchte ich gerne haben?“ hin zu „Was möchte ich gerne kaufen und verschenken?“. Mit vollen Taschen kehrten wir zurück.

Feierlich befüllten wir den leeren Karton mit all den tollen Geschenken, sodass er sich fast nicht mehr schließen ließ. Besonders bewegend war der Abschluss des Projekts: Als gesamte Gruppe legten wir unsere Hände auf den Schuhkarton und segneten das Kind. Wir sprachen gute Dinge über das Kind aus und baten Gott um Bewahrung und Versorgung.

Wir wussten, dass unser kleiner Beitrag einen großen Unterschied machen kann – nicht nur für das Kind, das unsere Geschenke erhalten wird, sondern auch für uns selbst. Diese Erfahrung hat uns gelehrt, dass Liebe nicht nur gegeben werden kann; sie wächst auch in unseren Herzen, wenn wir sie teilen und erfüllt uns mit tiefer Dankbarkeit.

Ferien-Sportwoche

Klar, Fußball geht immer.

Aber bei der Jumpers-Sportwoche in den Herbstferien am Salzgittersee gab es sportlich einiges mehr zu entdecken: In kleinen Gruppen lernten die Kinder auch Sportarten wie Badminton, Tischtennis, Volleyball, Basketball oder Feldhockey kennen. Unsere Tage starteten mit Aufwärmübungen und endeten mit Gemeinschaftsspielen und Reflexionsrunden.

Vielen unserer Kinder ist es nicht möglich, in Vereinen zu trainieren und doch stecken in vielen kleine Sportler. Der Bewegungsdrang ist groß, die Freude an sportlicher Betätigung ebenso und so mancher meinte: „Das sollte mein Hobby sein!“

An den letzten beide Tage lockten wir unsere Kids noch einmal auf völlig anderes Terrain: der Besuch der Eissporthalle und der Minigolfanlage wurde für viele zum Ferienhighlight. Besonders bewegend war dabei zu erleben, wie sich die Kinder auf dem Eis gegenseitig unterstützten: „Komm, ich helfe dir!“